VenenLigaEV_original
PDF Drucken
Dr.med.Michael_Wagner
Präsident Dr. med. Michael Wagner

Venenspezialist aus Leidenschaft

„Es ist für mich eine große Ehre, die Arbeit des Dr. Ernst Altenpohl als Präsident der Deutschen Venen-Liga e.V. fortsetzen zu dürfen, ich möchte auch in seinem Sinne die weiteren Geschicke des gemeinnützigen Vereines innovativ lenken", so Dr. Michael Wagner im Gespräch mit dem Venen-Spiegel.

Die bundesweite Arbeit der Deutschen Venen-Liga geht längst über die Beratung, Information und Aufklärung hinaus. Ob mit dem Venenmobil auf Deutschlandtour oder der Organisation von Gesundheitstagen mit Venenscreenings für das Betriebliche Gesundheitsmanagement, die Venen-Liga ist immer da, wo Prävention, Rat und Hilfe gebraucht werden.

Das ist eine große Herausforderung für den Präsidenten, aber auch eine professionelle Plattform, auf der man Gehör findet. Und es gibt viel zu sagen über die Volkskrankheit Venenleiden.

Dr. med. Michael Wagner, geboren 1952 in Wuppertal, verbrachte seine Schulzeit im schweizerischen Montreux und St. Gallen. Sein Medizinstudium führte ihn ins österreichische Graz. Und nach dem Abschluss?

Da ging es erst nach Bonn, wo er in der Chirurgie und Inneren Abteilung gearbeitet hat. Anfang der 80er Jahre spezialisierte sich Dr. Wagner an zugelassenen Venenfachkliniken im In- und Ausland. Seit Anfang 2000 hat er sich mit eigener Praxis in Hilden (Nordrhein-Westfalen) niedergelassen. Von dieser langjährigen Erfahrung als Venenspezialist profitieren nun auch die Mitglieder der Deutschen Venen-Liga.

„Ursprünglich wollte ich Dermatologe (Hautarzt) werden, die Vene ist Teil dieser Facharztausbildung, und dabei entdeckte ich eher zufällig meine Liebe zur Vene", erinnert er sich an die Anfänge seiner medizinischen Laufbahn.

Diese Zuneigung hält nun seit über 20 Jahren und hat den Liebhaber anspruchsvoller Literatur und schöner Musik, der seine Urlaube gern im „Süden" verbringt – Südfrankreich oder Südafrika sind die Favoriten – an die Spitze einer Organisation geführt, die sich seit 1988 ganz in den Dienst Betroffener stellt.